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Revier & Tausch

Reviere tauschen: So gelingt der faire Wildwechsel

2026-07-10 · 4 Min.

Ansitz gegen Ansitz, Drückjagd gegen Einladung: Wie du über Waido faire Jagdmöglichkeiten tauschst und worauf beide Seiten achten sollten.

Der Tausch von Jagdmöglichkeiten hat in Deutschland Tradition. Wer im eigenen Revier vor allem Rehwild bejagt, freut sich über eine Einladung zur Schwarzwild-Drückjagd in einem anderen Bundesland — und lädt im Gegenzug selbst ein. So lernst du neue Reviere, andere Wildarten und andere Jäger kennen.

Klar beschreiben, was du bietest

Ein gutes Tauschangebot nennt Wildart, Reviergröße, ungefähre Lage (Bundesland/Landkreis), Zeitraum und die Art der Erwartung: reiner Tausch, Gegeneinladung, Kostenbeteiligung oder kostenlos. Je ehrlicher die Beschreibung, desto passender die Anfragen.

Rechtliches vorab klären

Gastjäger brauchen einen gültigen Jagdschein und in der Regel eine Erlaubnis des Revierinhabers (Begehungsschein oder schriftliche Einladung). Klärt vorab Haftpflicht, Ansitzeinrichtungen und die Frage, wer erlegtes Wild bekommt bzw. wie das Wildbret aufgeteilt wird.

Vertrauen aufbauen

Telefoniert vor dem ersten Ansitz miteinander. Ein kurzes Gespräch klärt Erwartungen und schafft Vertrauen — und verhindert Enttäuschungen auf beiden Seiten.

Passende Angebote findest du direkt auf Waido — in der Revierbörse, im Waidbasar oder bei Jagdhunde.